Marktpeak nutzen und Immobilie verkaufen – doch wie lässt der Erlös sich gewinnbringend anlegen?

Der Verkauf einer Anlageimmobilie kann aus vielen Gründen vorteilhaft oder notwendig sein. Einerseits besteht dank der hohen Nachfrage am Immobilienmarkt die Chance, durch einen hohen Verkaufserlös eine ansehnliche Eigenkapitalrendite zu realisieren. Andererseits können hohe Instandhaltungskosten, geringer werdende Steuerspareffekte oder Veränderungen der persönlichen Lebenssituation zu dem Wunsch führen, sich aus dem Immobilieninvestment zurückzuziehen. Dennoch zögern viele Investoren mit dem Verkauf, weil sie in Zeiten der Nullzinsphasen auf Sparkonten bzw. von Strafzinsen keine Alternativen sehen, den Verkaufserlös gewinnbringend anzulegen. Eine solche Alternative könnte jedoch die Anlage in Qualitätsaktien sein. Viele misstrauen jedoch der Anlage in Aktien und befürchten einen Wertverlust ihres Kapitals.

Wer eine größere Geldsumme „übrig“ hat, hat es dieser Tage gar nicht so leicht. Die Zeiten, in denen Sparkonten nennenswerte Erträge abwarfen, werden so schnell nicht wiederkehren. Eher sind weiterhin Strafzinsen auf Bankguthaben zu erwarten, selbst dann, wenn die EZB ihre Niedrigzinspolitik irgendwann beenden sollte. Denn auch ein leichter Zinsanstieg dürfte mit ziemlicher Sicherheit hinter der Inflation, die bereits deutlich Fahrt aufgenommen hat, zurückbleiben.

Optimale Marktbedingungen für einen Immobilienverkauf

In dieser Situation sind Immobilien als sichere Geldanlage gefragt wie nie. Das treibt zwar die Preise in die Höhe, doch so erfreulich es für den Verkäufer auch ist, wenn er mit Hilfe eines versierten Investmentmaklers beim Verkauf einen satten Gewinn erzielt, so unklar bleiben in manchem Fall die Alternativen für eine gewinnbringende Geldanlage. Einfach das Geld auf ein Sparkonto einzuzahlen, kommt ja angesichts der Niedrig- oder gar Strafzinsen nicht infrage.

Es spricht nichts gegen Aktien

Wird der Verkaufserlös nicht gebraucht, um kurzfristig benötigte Liquidität sicherzustellen, oder um ihn beispielsweise in die Expansion eines eigenen Unternehmens oder in die Aufwertung anderer Immobilien aus einem bestehenden Portfolio zu investieren, stellt sich die Frage, wie das überschüssige Kapital anderweitig angelegt werden kann. Natürlich so, dass es auf lange Sicht mehr wird – und nicht etwa weniger. Die nahezu einzige Option, die sich hier anbietet, ist, das Geld an den Aktienmärkten zu investieren. Und es gibt in dieser Situation auch keinen Grund, vor Aktien zurückzuschrecken. Wer nach dem Verkauf einer Immobilie plötzlich eine hohe Geldsumme zur freien Verfügung hat, sollte sie in Qualitätsaktien anlegen! Dazu gehören Anteilsscheine von Unternehmen, die schon seit vielen Jahren, teils Jahrzehnten beweisen, dass sie kontinuierlich Gewinn und Umsatz steigern und so zu den sogenannten Dauerläufern gehören, die ihren Aktionären stetig schöne Renditen und Dividenden bescheren.

Breit gestreut, langfristig sicher

Überaus sinnvoll ist es natürlich, sich bei der Auswahl der Aktien von seriösen Finanzexperten beraten zu lassen und nicht etwa alles in die Wertpapiere eines oder einiger weniger Unternehmen zu stecken. Finanzexperten raten bekanntlich immer zu einer Diversifizierung der Vermögensanlage. Je breiter gestreut der Wertpapierbesitz ist, desto geringer das Risiko. Denn das offene Geheimnis der Börse besteht darin, dass sich das Auf und Ab der Aktienkurse auf lange Sicht immer ausgleicht, sodass im Endeffekt Renditen um die 6, 7 oder sogar 8 Prozent erzielt werden. (Für Zinsen gilt hingegen ein langfristiger Durchschnittswert von 4 Prozent).

Was muss ein Investor können? Lange genug warten!

Während Sparguthaben oder Bargeld nach einem längeren Zeitraum in der Regel durch die Inflation entwertet werden, bietet ein breit gestreuter Aktienbesitz einen sicheren Inflationsschutz. Das gilt ungeachtet der Tatsache, dass es immer wieder einmal zu Rezessionen und Börsencrashs kommt, die zu einem Absturz der Aktienkurse führen, wie bei der letzten weltweiten Finanzkrise 2008. Doch nach jeder Krise erholt sich die Weltwirtschaft wieder. Entscheidend ist lediglich, wenn die Aktien im Keller sind, als Investor nicht die Nerven zu verlieren. Solche Geduld ist selbstverständlich nur Anlegern möglich, die einen langen Atem haben und beim Einstieg in den Aktienmarkt sicher sind, dass sie ihr Geld in den nächsten 7-10 Jahren nicht brauchen werden. Ein entsprechender zeitlicher Horizont ist die Voraussetzung für den Erfolg – das ist beim Investieren in Aktien nicht anders als beim Immobilieninvestment.

Immobilien erfordern Engagement – Aktien sind flexibler

Als Investmentmakler mit langjähriger Erfahrung ist Hans Pflamminger von AIP Immobilien fest davon überzeugt, dass Immobilien eine sichere und in vielerlei Hinsicht besonders attraktive Anlageklasse darstellen, mit der Kapitalanleger eine adäquate Rendite erzielen können. Allerdings sind mit dem Immobilienbesitz stets auch erhebliche Verpflichtungen verbunden. Dabei geht es nicht nur um Kosten, die etwa für die Instandhaltung und ordnungsgemäße Verwaltung, die jährliche Grundsteuer oder die Absicherung von Haftungs- und Mietausfallrisiken anfallen, sondern darüber hinaus um ein persönliches Engagement, mit dem auch eine emotionale Bindung an das konkrete Objekt und den konkreten Ort einhergeht. All das kann durchaus ein Vorteil sein. Aber es gibt Fälle, in denen Investoren dieser Verantwortung nicht mehr gerecht werden können oder wollen. Sie wünschen sich mehr Flexibilität, Ortsungebundenheit und möchten „keinen Klotz am Bein haben“. Dann kann es sinnvoll sein, eine Immobilie zu verkaufen und das Geld stattdessen in Qualitätsaktien zu investieren. Somit vermeidet man ein gewisses Klumpenrisiko, nämlich sein gesamtes Vermögen nur in eine Anlageklasse, z.B. Immobilien, zu stecken.

 

Sie möchten Ihre Anlageimmobilie verkaufen, aber Sie zögern, weil Sie befürchten, das Geld im aktuellen Niedrigzinsumfeld nicht rentabel anlegen zu können? Dann kontaktieren Sie AIP Immobilien in Regensburg! Wir beraten Sie kompetent, diskret und individuell und zeigen Ihnen Ihre Möglichkeiten auf!

 

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