Warum Sie für jedes Investment auch eine Exitstrategie brauchen

Mit Ihrem Immobilieninvestment verfolgen Sie entweder das Ziel, Gewinne durch einen späteren Wiederverkauf zu erzielen oder es geht Ihnen um eine langfristige Kapitalanlage. Doch auch im zweiten Fall ist es wichtig, Wiederverkaufsoptionen sowohl vor als auch nach dem Kauf der Immobilie gründlich zu prüfen. Nur so sind Sie für den Fall unvorhergesehener Probleme, die doch zu einem Verkauf führen, vor Einbußen gefeit.

Bei Kurzfriststrategien steht der mögliche Verkauf quasi jederzeit auf der Agenda des Investors. Die Optimierung der Mietrendite, Investitionen in Sanierung und Instandhaltung, das Zusammenhalten der verkaufsrelevanten Unterlagen – alles ist dem Zweck untergeordnet, die Immobilie zum idealen Zeitpunkt gewinnbringend wieder zu verkaufen. Wer hingegen langfristig plant, macht sich meist wenig Gedanken über Verkaufs- und Ausstiegsoptionen.

Mögliche Motive für einen kurzfristigen Wiederverkauf

Aber auch bei einer Langfriststrategie kann es kurzfristig infolge persönlicher Veränderungen oder Notsituationen zu einem Investmentexit kommen. Da genügt es, wenn sich die Lebensziele oder der Lebensmittelpunkt verändern. Oder es kommt zu plötzlichem Liquiditätsbedarf an anderer Stelle, der einen schnellen Verkauf notwendig macht. Andere Gründe sind etwa ein aufgekündigtes Bankdarlehen oder eine Umstrukturierung des Vermögens zwecks steuerlicher Optimierung.

Schon vor dem Einstieg den Ausstieg planen

In solchen Situationen kommt es dann auf eine gute Exitstrategie an, damit Sie kurzfristig und ohne finanzielle Verluste aus Ihrem Immobilieninvestment wieder aussteigen können. Auch wenn der Wiederverkauf beim Kauf einer Immobilie weit entfernt scheint, sollten mögliche Ausstiegsszenarien bereits vor dem Kauf durchdacht werden. Dabei geht es um die Frage, wie und an wen das Objekt zu einem marktgerechten Preis wieder verkauft werden könnte. Viele Banken fordern ohnehin für die Gewährung eines Darlehens zur Finanzierung Ihres Investments eine realistische Exitstrategie. Zur Ausarbeitung sollten sich gerade Investoren, die noch über wenig Investmenterfahrung verfügen, professionell beraten lassen. Auch bei weiteren Schritten für einen Wiederverkauf ist ein Investmentmakler der richtige Ansprechpartner.

Durch strukturierte Vorbereitung Verluste vermeiden

Es kommt darauf an, dass Sie, wenn ein Not- oder Bedarfsfall den Verkauf Ihrer Immobilie notwendig macht, gut vorbereitet in die Vermarktung gehen können. Nur so vermeiden Sie es, die Immobilie unter hohem Verkaufsdruck zu vermarkten und schließlich unter Wert zu verkaufen. Oder im schlimmsten Fall unter erheblichen finanziellen Verlusten. Damit es nicht soweit kommt, ist es auch während Ihres langfristigen Engagements wichtig, die verkaufsrelevanten Unterlagen immer aktuell und vollständig zu halten. Es ist auch von Bedeutung, die Immobilie in einem gepflegten Zustand zu bewahren und keinen Investitionsrückstau entstehen zu lassen. Ferner empfiehlt es sich, als Investor jederzeit über die jeweils aktuelle Marktlage auf dem Laufenden zu sein.

Fazit

Aus den genannten Gründen ist es für jeden Investor ratsam, sich erstens schon vor dem Kauf einer Immobilie mit der Erarbeitung eines Exitplans zu beschäftigen, zweitens auch für alle Immobilien, die schon im Portfolio sind, die Wiederverkaufsoptionen im Blick zu behalten, auch ohne aktuelle Verkaufsabsicht. Die Beratung durch einen erfahrenen Investmentmakler hilft Ihnen zu verstehen, welche Maßnahmen essenziell sind, und wie Sie sich mit minimalem Aufwand einen Ausstieg ohne finanzielle Verluste jederzeit offen halten.

Sie möchten mehr über das Thema Investmentexit erfahren und Ihre Wiederverkaufsoptionen ausloten? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern!

 

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